Vienhues Biomarkt - Newsletter Mai / Juni 2020

Aus eigenem Anbau

Mit verschiedenen Salaten, Spinat und etlichen Schnittkräutern hatten wir ja bereits einen schönen Einstieg in die Saison mit Gemüse aus der eigenen Gärtnerei.
Auch Rhabarber konnte in einer sehr guten Qualität geerntet werden, hier war zum Ende hin die Nachfrage größer als das Angebot. Wenig Freude hat uns die Trockenheit im Frühjahr gemacht, wir haben sehr früh mit Bewässerungsmaßnahmen im Freiland beginnen müssen. Erfreulich hingegen war der frühe Erntebeginn der Minigurken im Mai, und es scheint, als ließen auch die Tomaten nicht mehr lange aus sich warten.
Aktuell werden Sellerie und Grünkohl gepflanzt, es folgen durchgehend diverse Salate, sowie Rote Bete und ab August schon wieder Feldsalat.

Biomarkt Viersen und Bistro

Die Parkplatzsituation am Viersener Markt scheint sich langsam zu entspannen, die meisten Baumaßnahmen zur Erweiterungs- und Instandsetzung der Fläche sollten zu Ende Juni eigentlich abgeschlossen sein. Auch der Außenbereich vor unserem zukünftigen Bistro auf der gegenüberliegenden Seite wird im Rahmen dieser Baumaßnahme hoffentlich bald fertig sein.
Und dann sollte es auch losgehen, dass wir mit unserer Küche, dem Café und dem Drumherum mal starten können. Unser Zeitplan liegt leider, nicht nur coronabedingt, nicht im Soll.
Trotz allem suchen wir für die Zeit, wenn es losgehen wird, noch eine Köchin/einen Koch mit Interesse an einer Halbtagsstelle, Bewerbungen und Anfragen bitte per E-Mail an vienhues-bioland@t-online.de.
Die Großbaustelle an der Freiheitsstraße macht es – wie schon vormals erwähnt – weiterhin etwas umständlicher, unseren Markt zu erreichen. Die Zufahrt über die Viktoriastraße ist aber normalerweise recht problemlos.

Mehrwertsteuer

Die beschlossene Senkung der Mehrwertsteuersätze zum 1. Juli werden wir komplett an den Endverbraucher weiterreichen, an der effektiven Umsetzung basteln wir gerade noch. Wenn es dazu Fragen oder Anregungen geben sollte, einfach Harald anrufen unter 0 21 54/42 93 59.

Biostrot

Unser Kollege Andreas Schomaker hat zu seinen Biostrots (ja, die heißen wirklich so) in Rheurdt und Neukirchen-Vluyn Ende letzten Jahres sein drittes Biostrot auf der Niederstrasse 7 in Neuss eröffnet.
Wieder ganz baubiologisch mit geöltem Holz, Heutapete und Lehmputz eingerichtet sowie mit einer Fassade aus Lärchenholz und mit einem Schild aus französischen Fliesen, sticht dieses sehr schön aus dem Grau der angrenzenden Fassaden heraus. Es gibt zusätzlich eine Kochbox samt dem zugehörigen Koch Christian, der die Gäste mit geschmackvollen (auch veganen) Arrangements begeistert, wie uns Bäckermeister Andreas Schomaker versichert.
Näheres unter: www.biobaeckerei-schomaker.de

Ökologischer Fußabdruck

Ob Apfel oder Ananas: Was wirklich besser für Umwelt und Klima ist, hängt weniger von der Frucht ab, sondern vor allem von den Produktionsbedingungen. Das belegt jetzt eine aktuelle Studie des Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu). Es ermittelte den ökologischen Fußabdruck von rund 200 Lebensmitteln und Gerichten.
Frisch geerntet zählen Apfel, Erdbeeren und Pfirsiche laut ifeu zu den klimafreundlichsten Lebensmitteln. „Bei unseren Lebensmitteln im Supermarkt hängt die Umwelt- und Klimabilanz oft weniger am Produkt als daran, wo und wie diese Produkte angebaut und danach transportiert und verpackt wurden“, sagt Dr. Guido Reinhardt, Leiter der Studie „Ökologischer Fußabdruck von Lebensmitteln und Gerichten in Deutschland“. Untersucht wurden fünf Produktgruppen, darunter Obst, Gemüse, Fleisch- und Milchprodukte sowie vegetarisch-vegane Ersatzprodukte. Eine per Flugzeug nach Deutschland gelieferte Ananas schneidet danach beim Klimacheck mehr als 25 Mal schlechter ab als die gleiche Frucht, die per Schiff kommt. Ähnlich verhält es sich oft auch bei heimischen Gemüsen wie Champignons, Grünkohl oder Bohnen, wenn sie frisch oder als Konserve in Glas oder Dose im Regal stehen.
(Quelle Biowelt 5/2020)
Wer seinen eigenen Ökologischen Fußabdruck einmal errechnen möchte, kann dies auf der Seite von „Brot für die Welt“ tun: www.fussabdruck.de

Veranstaltungshinweise

Interessante Veranstaltungen nicht nur für Kinder im Bereich Naturschutz und Beobachtungen in der Natur findet man auf der Internetseite der Naturschutzstation Haus Wildenrath. Einfach mal schauen unter: www.naturschutzstation-wildenrath.de.
Der zugehörige Hof und das Umfeld sind auch als Pausenstation für die etwas längere Fahrradtour gut geeignet.

Sa. 18.07.
So. 19.07.
Offene Gartenpforte Rheinland: Etliche private Gärten in Viersen und Umgebung öffnen sich – Stand Ende Juni – für die Öffentlichkeit.
Näheres unter: www.offene-gartenpforte-rheinland.de




Samstag
15. 08.
NABU Naturschutzhof Sassenfeld, 11.00 Uhr – 14.00 Uhr: Wildkräuterwerkstatt, Anmeldung erforderlich
Tel: 0 21 53/8 93 74



Zum Vormerken: Die Aktionstage Öko-Landbau NRW, vom 05. bis 20.09., sollen trotz Corona stattfinden und sind schon in der Planung – viele kleine Veranstaltungen in der näheren und weiteren Umgebung, z.B. Garten- und Feldbegehungen, Verkostungen, Infotage und mehr.
Das Hoffest auf dem Lammertzhof in Büttgen findet in diesem Jahr nicht statt

Achtung! Während der Sommerferien haben unsere Läden wie üblich geöffnet!

Zusätzlicher Öffnungstag im Willicher Hofladen

Jetzt haben wir also auch in Willich den Mittwoch nach einer coronabedingten Probezeit dauerhaft geöffnet. Die Öffnungszeit ist von 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr durchgehend.